Technik  

Ungewöhnliches Zwitterding: das Convertible

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Tablets haben ihre Stärken, Notebooks auch. Also liegt es nahe, beide miteinander zu verbinden. Aber das ist nicht so einfach, wie es klingt. Eine Tastatur genügt schließlich nicht. Auch die Rechenleistung muss stimmen. Insofern bedeuten "Convertibles“, also Hybride aus Tablet und Notebook, immer einen Kompromiss. Eine der besten Lösungen bietet das Dell XPS 11 mit einem schnellen Ultrabook-Prozessor und 256 GB SSD-Speicher. Das 11,6-Zoll-Touch-Display hat eine gute Auflösung; der Bildschirm lässt sich einfach um 360 Grad umklappen, kann also in Winkeln zwischen null und 180 Grad bedient werden. Im Tablet-Modus liegt der Bildschirm einfach auf der Tastatur auf.

Der einzige Nachteil des Geräts: Die Tastatur funktioniert per Touch, also ohne haptisches Feedback. Für einen Notebook-Nutzer ist das zumindest gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar unangenehm. Dafür hat das Gerät einen edlen Alu-Rahmen und wiegt nur 1,1 Kilogramm. Der Preis ist mit ca. 1000 Euro (Basiskonfiguration) ebenfalls völlig in Ordnung. Wer also ein Convertible mit möglichst wenigen Schwächen sucht, ist mit dem Dell XPS gut bedient.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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