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Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Urteil vertagt

Der für den 4. April anberaumte Gerichtstermin von Stephan Templ wurde verschoben. Der in Prag lebende Journalist und Architekt war vom Wiener Landesgericht für Strafsachen zu drei Jahren unbedingter Haft wegen Betrugs verurteilt worden. Das Urteil hatte vor allem in ausländischen Medien für großes Aufsehen gesorgt, da sich Templ als Justizopfer sieht. In letzter Instanz urteilt nun das Oberlandesgericht über die Höhe der Strafe. Da der Angeklagte krank ist, wurde der Termin verschoben.

Staat ohne Essl-Kunst

Die Republik kauft die Sammlung Essl nicht an. Zu diesem Ergebnis kam ein von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) einberufener runder Tisch, an dem Mitglieder der Regierung sowie Vertreter der Gläubigerbanken und des Landes Niederösterreich teilnahmen. Zu den Verhandlungen war es gekommen, weil der Unternehmer Karlheinz Essl mit seiner Baumarktkette Baumax am Rande des Abgrunds steht. Durch einen Verkauf der im Essl Museum Klosterneuburg beheimateten Kunstsammlung


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