7  Sachen, die Sie über die aktuelle DÜRRE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Was gibt’s denn über die Türe zu wissen?

Nicht Türe. Dürre! Die biblische Dürre etwa.

Ach so. Dürre. Ist Dürre nicht einfach nur Trockenheit?

Nicht einfach nur Trockenheit. Dürre ist ein extremer, über einen längeren Zeitraum vorherrschender Zustand, in dem weniger Wasser oder Niederschlag verfügbar ist als erforderlich.

Kommt in unseren Breitengraden aber eher selten vor?

Eigentlich richtig. Dürre ist eigentlich typisch für Gegenden, wo Kontinentalklima herrscht. Kasachstan zum Beispiel, wo jahreszeitlich bedingte große Temperaturschwankungen vorherrschen.

Aber bei uns hat es in den vergangenen Monaten auch sehr wenig geregnet. Herrscht nun eine Dürre?

Noch nicht, aber wenn die Monate April, Mai und Juni heiß und trocken sind, könnte es beim Weizen und anderen Getreidesorten zu schweren Dürreschäden kommen.

Braucht es denn Schnee im Winter?

Schnee oder Regen, damit der Boden Wasser speichern kann. Heuer konnte die Erde keinen Wasservorrat anlegen, der über Trockenperioden hinweghelfen könnte, deshalb die drohende Dürregefahr.

Betrifft das auch den Wiener Wein?

Nein, dem Weinbau haben die milden Temperaturen nicht geschadet. Weinstöcke halten wegen ihrer tiefen Wurzeln die Trockenheit nämlich besser aus als Getreide.

Hat mildes Winterwetter auch noch andere Nachteile für die Umwelt?

Bei mildem Wetter überleben außerdem mehr Schädlinge, was eine Gefahr für viele Pflanzen sein kann.


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