Ein Symbol, das schmeckt

Stadtleben | Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Über den besten Beinschinken der Stadt. Denn zu Ostern ist das Lamm ein Schwein

Ostern ist das Fest der Auferstehung. Aber auch einer Verwechslung. Von Warschau bis Prag und von Wien bis Dubrovnik werden am Karsamstag zum Abschluss der 40-tägigen Fastenzeit traditionelle Osterspeisen zur Segnung in die Kirchen getragen. Früher wussten die Leute um die Symbolik jedes Lebensmittels in ihrem Weihkorb: Die gefärbten roten Eier symbolisierten das Leben und als Blutstropfen Christus, die Krenwurzel die Nägel vom Kreuz. Das Stück Fleisch, das beste aus der Speisekammer, galt als Symbol für das "Osterlamm“, Christus. Das Osterbrot war Zeichen der Verwandlung: vom Weizenkorn, das, in die Erde gelegt, eine Verwandlung erfährt und Frucht bringt. Salz und Osterkuchen durften im Korb nicht fehlen.

Am Ostersonntag, dem höchsten christlichen Feiertag, nach der Auferstehungsfeier, wird dann das traditionelle Osterfrühstück mit dem "Weihfleisch“ verzehrt. Dabei handelt es sich traditionell


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