Hochkarätige Last für den Osterhasen

Lexikon | NS | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Sie symbolisieren den Reichtum und die Macht der letzten Zaren: 50 Ostereier aus Gold und Juwelen hat der St. Petersburger Goldschmied Carl Fabergé für die Romanows bis 1917 kreiert. Jedes Jahr erhielten die Zarin und die Zarenmutter je eine solche Kostbarkeit. Die Schau "Die Welt von Fabergé" bringt nun vier der ovalen Preziosen nach Wien. Darunter das Ei aus grünem Heliotrop, das eine Miniatur des Kreuzers "Pamjat Asowa" enthält, mit dem die Zarensöhne die Welt bereisten. Die dafür eingesetzte Technik des Steinschnitts war eine Repräsentationsform, die in den Kunstkammerobjekten europäischer Herrschern im 16. und 17. Jahrhunderts zu finden war. Fabergé beherrschte sämtliche Stile, bewies aber stets Originalität.

Kunsthistorisches Museum, bis 18.5.


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