Quartett vom Ende der Zeit in Europas "Hauptstadt"

Lexikon | HR | aus FALTER 15/14 vom 09.04.2014

Zum Gedenken an Gerard Mortier spielten zwei Musiker des Klangforums kürzlich im Konzerthaus den Lobpreis ("Louange")"à l'éternité de Jésus" aus Olivier Messiaens "Quatuor pour la fin du temps". Das gesamte achtsätzige Quartett für Klarinette, Geige, Cello und Klavier, das 1941 in einem Görlitzer Kriegsgefangenenlager entstanden ist, ist beim nächsten Termin im Netzeit-Projekt urbo kune zu hören. "Ein Tag und eine Stunde in urbo kune" ist eine urbanistische Oper in elf Akten mit einem Vorspiel, das Werk soll als Vorbereitung zur "Grundsteinlegung der neuen Hauptstadt Europas" im Verlauf von eineinhalb Jahren an verschiedenen Orten entstehen. Acht Spielorte befinden sich in oder in der Nähe von Wien, drei sind etwas weiter entfernt.

Konzilsgedächtniskirche Lainz, Fr 20.00


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