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Tablet-Kauf: Es muss nicht immer das iPad mini sein

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 16/14 vom 16.04.2014

Eine Streitfrage in der digitalen Welt lautet, ob es für Mobilgeräte eine optimale Größe gibt. Die Antwort ist sehr wahrscheinlich nein, dazu sind die Vorlieben der Nutzer eben zu unterschiedlich. Allerdings gibt es vernünftige und weniger vernünftige Formate. Bei Tablets zum Beispiel erweist sich der 8-Zöller als außerordentlich praktisch, jedenfalls für die meisten Anwendungen. Ein 8-Zoll-Tablet passt selbst in kleine Taschen, man kann es bequem in den Händen halten -und in der U-Bahn damit arbeiten, ohne den Sitznachbarn zu belästigen.

Das beste, ausgereifteste 8-Zoll-Tablet ist natürlich das iPad retina mini (389 Euro) mit superbem Display und schnellem Prozessor, knapp gefolgt vom Samsung Galaxy Note 8.0 (299 Euro), einem Androiden mit Bedienstift, 16 GB Speicher und toller Ausstattung. Auch für Windows-Freunde gibt es mittlerweile brauchbare Geräte, wie das sehr ausdauernde Acer Iconia W4 (299 Euro) mit optionalem Klappkeyboard oder das Lenovo Thinkpad 8 (449 Euro) für Businesszwecke, mit sagenhaften 100 Gigabyte Speicher. Einschränkungen gegenüber 10-Zoll-Geräten gibt es in der 8-Zoll-Kategorie kaum noch. Sicher wird es immer Leute geben, denen ein größeres Gerät lieber ist, etwa zum Videoschauen, aber die Vernunft spricht derzeit klar fürs 8-Zoll-Tablet. F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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