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Pressekolumne

Medien | BARBARA TÓTH | aus FALTER 16/14 vom 16.04.2014

Die Sonntagsbeilage der Gratiszeitung Österreich ist erschreckend unschlagbar im Vermischen von Banalitäten und Relevantem. Dass sich Politiker dafür immer noch hergeben! Bloß wegen der Quote? Im großen Oster-Interview letzten Sonntag plauderte Eva Glawischnig mit Chefredakteurin Iris Brüggler übers Osterfest, den Hypo-Skandal, die Neos, Botox ("Würden Sie sich botoxen lassen?" - "Nein, denn ehrlich gesagt fühle ich mich gut erhalten") und ihre Friseurin Dani Bogner.

Eine Seite weiter stand Heinz-Christian Straches Exfreundin Modell, um mit ihrem neuen Freund, einem Schönheitschirurgen, Werbung für sein Geschäftsfeld zu machen. "Der Countdown zum perfekten Body" lautete die Story. Botox, das Glawischnig verschmäht, kann man von heute auf morgen spritzen. Wer eine Brustvergrößerung vorm Urlaub will, muss hingegen schnell sein. Sechs Wochen davor gehört das Messer angesetzt. Geschichten wie diesen auch, und zwar sofort. F


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