Das Ende der steirischen Hypo-Affäre

Die Ermittlungen gegen den Ex-Vorstand der Hypo Steiermark wegen versickerter Leasing-Millionen wurden eingestellt

Steiermark | aus FALTER 16/14 vom 16.04.2014

Auch die Hypo Steiermark, an der das Land zu 25 Prozent beteiligt ist, hatte ihren Finanzskandal: Gutachter Fritz Kleiner bezifferte den Schaden für das Land und die Raiffeisen Landesbank (RLB) mit rund 200 Millionen Euro. Während ein früherer Manager verurteilt wurde, stellte die Staatsanwaltschaft (StA) nun die Ermittlungen gegen die Ex-Vorstände Alfred Goger, Edwin Knoll und Ludwig Sik - oberster Finanzbeamter im Land -ein. Zuvor hatte ein Gutachten von Kleiner, das dem Falter zugespielt wurde, klare Worte gefunden.

Schon vor dem ersten Prozess nahm die StA auch den Altvorstand und den Ex-Aufsichtsratschef ins Visier: Georg Doppelhofer, Ex-Generaldirektor der RLB. Angeklagt wurden 2010 aber nur der frühere Geschäftsführer der Hypo-Leasingtöchter, Peter S., und ein Prokurist. Der Standard mutmaßte, Oberstaatsanwaltschaft oder Ministerium hätten gegen eine Anklage der Ex-Chefs interveniert. Die StA bestätigte, dass es sich um einen "clamorosen Fall" handle -da Prominente verwickelt


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