7 Sachen, die Sie über OSTEREIER eventuell noch nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 16/14 vom 16.04.2014

Wieso eigentlich ausgerechnet ein Ei zu Ostern?

Eier gelten - aus vorchristlicher Zeit - als Fruchtbarkeitssymbole. Nach alten Mythen ist die Welt aus dem Ei entstanden, und die Götter gehen aus dem Ei hervor. Wer das Ei verzehrt, der verleibt sich demnach die Kräfte des Ursprungs ein.

Und was bedeutet das Ei im Christentum?

Im Christentum wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Von außen wirkt es kalt und tot, doch aus seinem Inneren erwächst neues Leben. Das Ei steht symbolisch für das Grab in Jerusalem, aus dem Jesus am Ostermorgen von den Toten auferstanden ist.

Warum haben manche Eier einen blaugrünen Dotter?

Kocht man Eier lange und stark, kann sich der Dotter äußerlich grünlich bis bläulich verfärben, weil er während des Kochens Eisen und das Eiklar Schwefelwasserstoff freisetzt -beide Stoffe verbinden sich in einer chemischen Reaktion dann zu Eisensulfid.

Aber ist Eisensulfid nicht schädlich?

Nicht in so geringer Konzentration.

Womit wurden Eier früher gefärbt?

Mit Zwiebelschalen. Geht auch heute noch.

Und womit bringt man Eier zum Glänzen?

Am besten, indem man sie mit Speckschwarten poliert.

An welchem Ende öffnet man das Ei?

Um diese Frage gibt es förmlich Glaubenskriege, aber die Anwort ist simpel: Dort, wo die Luftblase ist, lässt sich das Ei am einfachsten öffnen. Also am stumpfen Ende oder auch Gupf, wie man dazu sagt. F


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