Kommentar Stadtplanung

Wut ohne Glut: Warum das neue Hochhaus in der City viele kaltlässt


MATTHIAS DUSINI
Falter & Meinung | aus FALTER 17/14 vom 23.04.2014

Seit Wochen dauert eine Architekturdebatte an, die nur zögerlich ein größeres Publikum findet. Es geht dabei um die Neubebauung des Areals am Heumarkt, die Fläche zwischen Konzerthaus und Hotel Intercontinental in der Wiener City. Auf der einen Seite stehen der Investor und einige Architekturjournalisten, die die Qualität des vom brasilianischen Architekten Isay Weinfeld stammenden Entwurfs verteidigen. Auf der anderen Seite all jene, die vor einer Preisgabe öffentlicher Interessen an renditegetriebene Unternehmer warnen (siehe auch Falter 16/14).

Als interessierter Laie tut man sich schwer, das Grundsätzliche an dieser Debatte zu erkennen. Na gut, der Investor Wertinvest scheint gut verhandelt und die geplante Kubatur in seinem Sinne erhöht zu haben. Und er steckt viel Geld in die Eroberung der öffentlichen Meinung. Auch wirkt es merkwürdig, wenn Dietmar Steiner, der Direktor des öffentlich finanzierten Architekturzentrum Wien, im Profil das Siegerprojekt abfeiert und sich dann

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