Russlands Präsident Putin und sein aggressiver Expansionskurs: Chronologie der bisherigen Ereignisse

Politik | aus FALTER 17/14 vom 23.04.2014

21. November 2013

Die Regierung der Ukraine legt ein lange ausgehandeltes Abkommen zur Zusammenarbeit mit der EU auf Eis und wendet sich Russland zu. Die Proteste gegen diesen Kurswechsel nehmen ihren Anfang

23. Februar 2014

Der bisherige ukrainische Präsident Viktor Janukowytsch wird gestürzt, eine Übergangsregierung eingesetzt. Internationale Beobachter fürchten eine Spaltung des Landes in West und Ost -in einen westlich orientierten und einen prorussischen Teil

27. Februar 2014

Prorussische Milizionäre besetzen den Regierungssitz und das Parlament in der Krim-Hauptstadt Simferopol. Bewaffnete in Uniformen übernehmen die Kontrolle über Flughäfen und blockieren ukrainische Militärstützpunkte auf der Halbinsel

16. März 2014

Ein umstrittenes Referendum ergibt ein klares Votum für eine Abspaltung der Krim von der Ukraine. Zwei Tage später unterzeichnet Wladimir Putin einen Vertrag zur Aufnahme der völkerrechtlich zur Ukraine gehörenden Halbinsel

24. März 2014

Die aus den sieben führenden Industriestaaten und Russland bestehende Gruppe der G8 gibt es vorerst nicht mehr. Russland wird wegen der Annexion der Krim ausgeschlossen, der für Juni geplante G8-Gipfel in Sotschi offiziell abgesagt

1. April 2014

Russland verstärkt mit deutlich höheren Gaspreisen den Druck auf die chronisch finanzschwache Ukraine. Die Nato setzt ihre Zusammenarbeit mit Russland wegen der Krim-Krise weitgehend aus

13. April 2014

Die Ukraine beginnt einen "Anti-Terror-Einsatz" gegen prorussische Separatisten in Slawjansk im Osten des Landes und droht mit einem Militäreinsatz

17. April 2014

Bei Verhandlungen in Genf werden überraschend Vereinbarungen zur Überwindung der Ukraine-Krise getroffen. Doch der "Osterfriede" hält nur wenige Tage, ein Zwischenfall mit Toten am Ostersonntag verhärtet die Fronten erneut


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