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Pressekolumne

Medien | BARBARA TÓTH | aus FALTER 17/14 vom 23.04.2014

Fleisch, das schöne Magazin für alles Mögliche und nichts Besonderes, das die Wiener Journalisten Markus Huber und Robert Treichler vor zehn Jahren gründeten, feiert seine erste Dekade. Mit einer Ausgabe, die genau dem Thema gewidmet ist: älter werden. Huber ist noch 39, Treichler einen Hauch älter, und ihrer Leserschaft geht's vermutlich ähnlich. Daraus ergibt sich ein schönes, selbstreferenzielles journalistisches Ringelspiel.

Hilfe, schaue ich nicht aus wie meine Mutter oder Vater? Eine Fotostrecke beweist: ja, und zwar dermaßen, dass es einen nachdenklich macht, von wegen Gene und Umwelteinfluss. Kann man "in Würde altern"? Aber ja doch, finden Doris Knecht, Martin Blumenau und Walter Gröbchen - drei Wiener Schreib- und Sprechikonen unserer Generation im Interview. Wenn uns etwas ausmacht, dann wohl, zu viel über uns selbst nachzudenken. Wenn dabei solche Jubiläumsausgaben wie das aktuelle Fleisch entstehen, soll mir das recht sein.


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