Eric Pleskow, the Last Tycoon: Happy Birthday Mr. Ehrenpräsident

Feuilleton | STÄNDCHEN: MICHAEL OMASTA | aus FALTER 17/14 vom 23.04.2014

Sie erinnern sich noch an "One, Two, Three" von Billy Wilder? Da gibt es diesen schnell sprechenden, immer auf Hochtouren laufenden Coca-Cola-Manager, gespielt von James Cagney, der im geteilten Berlin festsitzt. Das reale Vorbild für diese Hauptfigur war in der Filmbranche tätig, und zwar als Europachef von United Artists - sein Name: Eric Pleskow.

Aber der Reihe nach. Pleskow hat das Filmgeschäft von der Pieke auf gelernt. Er war Cutter, Filmoffizier der Alliierten im Nachkriegsdeutschland, in den 1960ern Verleihchef der United Artists, schließlich Chief Executive und Präsident eben dieses Hollywoodriesen sowie Mitbegründer von Orion Pictures, einer unabhängigen Produktionsfirma, die binnen weniger Jahre gleich vier Mal den Oscar für den Besten Film abräumte: "Amadeus","Platoon","Dances with Wolves" und "Silence of the Lambs".

Lässt man diese einzigartige Karriere einmal Revue passieren, kommt einem unweigerlich der Begriff vom "Hollwood-Tycoon" in den Sinn. Allerdings gibt es


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