Kolumne Außenpolitik

Die Atommacht Russland hat nun nichts mehr zu befürchten


RAIMUND LÖW
Falter & Meinung | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

Schnell zog Wladimir Putin die militärische Eroberung der Krim durch. Jetzt muss Russland die Präsidentschaftswahlen vom 25. Mai blockieren, um zu verhindern, dass in der Ukraine eine neue Führung mit Legitimität entsteht. Bleiben die Barrikaden der russischen Separatisten bestehen, wird ein geordneter Ablauf des Urnenganges unmöglich. Umgekehrt ist die Kiewer Führung gezwungen, bis zum Wahltag die staatliche Kontrolle in der Ostukraine zurückzugewinnen. Der frontale Zusammenstoß ist vorprogrammiert.

Russland beansprucht das Recht, überall dort militärisch zu intervenieren, wo Russen angeblich gefährdet sind. Fließt Blut in Donezk und Slawjansk, dann könnten auch die 40.000 regulären Soldaten der russischen Armee auf der anderen Seite der Grenze zum Einsatz kommen.

In Washington glaubt man, dass Putins Ukraine-Politik seit 2013 einem Masterplan folgt, um durch die Errichtung der Eurasischen Union einen großrussischen Ersatz für die verlorene Sowjetunion zu schaffen. In Berlin

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