Markus Hinterhäusers erstes Festwochen-Jahr: mehr Musik, viele neue Namen und ein Festivalzentrum

Feuilleton | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

Dass die Wiener Festwochen jetzt von einem Musiker geleitet werden, merkt man dem Festival auch an: Das Musiktheaterprogramm, für das der neue Intendant Markus Hinterhäuser persönlich verantwortlich zeichnet, wirkt deutlich ambitionierter als zuletzt; etwas umfangreicher ist es auch. Besonders gespannt darf man auf Romeo Castelluccis spezielle Inszenierung "Orfeo ed Euridice" - mit Liveschaltung auf eine Komastation -und den Schubert-Abend "Winterreise" sein, für den der südafrikanische Künstler William Kentridge zu jedem Lied des Zyklus einen Trickfilm kreiert. Mit Michael Hanekes Madrider Mozart-Inszenierung "Così fan tutte" findet sich auch die begehrteste Produktion dieser Festwochen im Musiktheaterprogramm: Trotz stolzer Kartenpreise (bis €197,-!) sind die Vorstellungen bereits restlos ausverkauft.

Das von der Belgierin Frie Leysen kuratierte Schauspielprogramm präsentiert sich - wie gewohnt - als reichhaltiger Parcours durch das aktuelle Welttheater. Leysen setzt allerdings


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