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Feuilleton | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

Burgtheater-Sparpaket Die Geschäftsführer Karin Bergmann und Thomas Königstorfer haben die Burgtheater-Bilanz 2012/13 präsentiert. Der von der inzwischen entlassenen Geschäftsführung Hartmann/Stantejsky hinterlassene Bilanzverlust beträgt demnach 8,6 Mio. Euro (also 0,3 Mio. mehr als bisher prognostiziert), dazu kommen "Risikovorsorgen" in Höhe von elf Mio. Euro, mit denen zu erwartende bzw. befürchtende Nachzahlungen beglichen werden sollen. Geschlossen wird das Budgetloch einerseits durch den Verkauf der Probebühne an die Bundestheater-Holding (7 Mio.) und eine "Patronatserklärung" der Holding (10 Mio.); andererseits wurde ein Paket mit 100 Sparmaßnahmen geschnürt, das bereits im Geschäftsjahr 2014/15 Einsparungen in Höhe von vier Mio. Euro bringen soll. Der Sparplan sieht u.a. weniger Premieren, eine Senkung der Gagen sowie eine Erhöhung der Eintrittspreise vor; die Personalkosten sollen durch Nicht-Nachbesetzungen gesenkt werden. Ob das Kasino als Spielstätte erhalten


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