Kunst Vernissage

Kriegsmaler: mit Zeichenstift an der Front

Lexikon | NS | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

Ich bin nun Soldat und habe die 14 schwersten Tage meines Lebens hinter mir", schrieb Egon Schiele im Jahr 1915. Seiner Passion konnte der Künstler dennoch nachgehen: Während seines Militärdienstes zeichnete er russische Kriegsgefangene ebenso wie seine Vorgesetzten. In der Schau "Trotzdem Kunst. Österreich 1914-1918" geht das Leopold Museum nun anhand von 200 Werken, darunter Schlachtengemälde, Soldatenporträts oder Skizzen des Frontalltags, den Kriegserfahrungen und dem kreativen Output heimischer Künstler nach. Die "Kunstgruppe" des k.u.k. Kriegspressequartiers, dem Albin Egger-Lienz oder Oskar Kokoschka angehörten, sorgte für Propaganda. Am 15. und am 16. Mai findet ein Symposium statt.

Leopold Museum, Do 19.00; bis 15.9.


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