7 Sachen, die Sie über die RAUPENPLAGE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

Eine Raupenplage, hier in Wien? Wie kommt 's?

Ja, durch den warmen Winter hat sich der sogenannte Frostspanner massenhaft vermehrt, und nun beginnen seine Raupen in Wien die Bäume kahlzufressen.

Auf welche Baumarten geht die Frostspanner-Larve denn besonders?

Eichen, Buchen, Linden, Ulmen, Birken und die Hainbuche: Eigentlich bleibt kaum eine Baumart von den Frostspanner-Raupen verschont. Nur über Nadelbäume macht sich die gefräßige Schmetterlingslarve nicht her.

Woher hat der Frostspanner seinen Namen?

Der Falter heißt so, weil er meist ab Ende September, nach den ersten Frostnächten, aus seinen Puppen schlüpft. Der Frost ist allerdings keine Voraussetzung für das Schlüpfen.

Ist so eine Raupenplage denn normal?

Vom Forstamt der Stadt Wien heißt es dazu, dass es sich um ein bekanntes Phänomen handle: Alle sieben bis acht Jahre vermehre sich der Frostspanner massenhaft, das schade aber den Bäumen langfristig nicht.

Kann man etwas dagegen tun?

Man kann im Spätsommer Leimringe um die Bäume legen. Die halten die flugunfähigen Weibchen davon ab, ihre Eier auf den Blättern abzulegen.

Tragen die Bäume Schäden von der Raupenplage davon?

Sie treiben ohne Probleme nach ein paar Wochen erneut wieder aus.

Und die Frostspanner?

Nach ihrem üppigen Mahl verpuppen sich die Raupen im Juni, um beim nächsten Frost im Herbst zu Schmetterlingen zu werden. Dann beginnt der Zyklus von neuem. F


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