Mehr davon: Fusionsküche

Stadtleben | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014

So vor 15 Jahren war die Fusionsküche das, was ein paar Jahre später die Molekularküche war und demnächst die Nordische Küche sein wird: der Gottseibeiuns der kulinarischen Lordsiegelbewahrer. Fusion, das bedeutete, dass zwei oder mehr verschiedene ethnische Küchen miteinander vermischt wurden, entweder in einem Gericht (hohe kreative Schule) oder einfach durch die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Ethnien auf der Speisekarte. Und dagegen, dass einmal ein bisschen Koriander statt Petersilie und Ingwer statt Kümmel eingesetzt wurden, spricht eigentlich wenig, außer, dass es so nicht im Ruhm-Kochbuch steht. Aber okay. Hier ein paar Beispiele:

Hirsch &Kamel Eine besonders aparte Mischung, nämlich Wienerisch und Persisch, mal stärker miteinander vermischt, mal nur dezent, auf jeden Fall sehr gut und stimmig. 7., Stuckg. 6, Tel. 01/236 01 08, Di-Sa 11-24 Uhr, www.hirschundkamel.at

Kiang Winebar Eine der fröhlichsten und unverkrampftesten Eaterys, die es derzeit in Wien gibt. Josef

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