Die Gschupftn

Maßkleidung, ein Kaffeehaus und jetzt auch noch ein Heuriger: wie die Gebrüder Stitch Wiener Prinzipien remixen und ganz nebenbei so etwas wie Social Design machen

Stadtleben | PORTRÄT: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 18/14 vom 30.04.2014


Foto: Mark Glassner

Foto: Mark Glassner

Die bunten Neonlichter faszinierten Moriz Piffl als Kind immer am meisten, wenn er bei Verwandtenbesuchen mit seinen Eltern am Ende einer langen Autofahrt von der Steiermark in der großen Stadt ankam. „Das Leuchtreklamegeschäft am Donaukanal und die Prostituierten am Gürtel, das war für mich Wien“, sagt Piffl, 34, der inzwischen ein hervorragender Großstädter geworden ist.

Gemeinsam mit Mike Lanner, 36 und ebenfalls gebürtiges Landei, sorgt Piffl dafür, dass Wien in den letzten Jahren ein bisschen humorvoller und lässiger wurde und vielleicht auch besser angezogen ist. Gebrüder Stitch heißt ihr Unternehmen mit immer mehr Sparten – von der Mode über Design und neuerdings auch Gastronomie. Außer im Geiste sind die beiden Herren übrigens nicht verwandt.


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