Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Weltliteratur heute: Sigrid Löffl er im Bruno-Kreisky-Forum

Politik | RUTH EISENREICH | aus FALTER 19/14 vom 07.05.2014

Beim Wort Weltliteratur denkt man an Goethe und Shakespeare. Dabei, so findet die österreichische Publizistin, Falter-Literaturkritikerin und ehemalige Feuilletonchefin der Zeit, Sigrid Löffl er, müsste der Begriff heute etwas ganz anderes bedeuten: nämlich jene nicht-westliche Literatur, die in den letzten Jahrzehnten als Ergebnis von Entkolonialisierung und Globalisierung entstanden ist.

In ihrem Buch "Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler", erschienen im C.H. Beck Verlag, stellt Löffl er Autoren aus ehemaligen Kolonien und Krisengebieten vor und ordnet ihre Werke in ihren politisch-kulturellen Kontext ein: vom Südafrikaner J.M. Coetzee bis zum in Sri Lanka geborenen Kanadier Michael Ondaatje, vom in Trinidad geborenen und in England lebenden V.S. Naipaul bis zum in Nigeria aufgewachsenen US-Amerikaner Teju Cole.

Am 7. Mai um 19 Uhr stellt Löffler ihr Buch bei der Veranstaltung "Nomadische Autoren. Geschichten über gemischte Herkünfte und hybride Identitäten" im Rahmen der von der Philosophin Isolde Charim kuratierten Reihe "Diaspora. Erkundungen eines Lebensmodells" im Bruno-Kreisky-Forum vor (19., Armbrusterg. 15, Anmeldung: einladung. kreiskyforum@ kreisky.org). F


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