Wo die Utopie tanzt

Das Fluc am Praterstern ist eine Lokalinstitution. Nun gibt es ein Buch über urbane Entwicklungen in Wien rund ums Fluc

Stadtleben | HOMMAGE: KATHARINA SEIDLER | aus FALTER 19/14 vom 07.05.2014

Wer heute eine Lokaltour durch den zweiten Bezirk machen will, hat eine Vielzahl an Anlaufstellen. Man kann im Katscheli beginnen, einer kleinen armenischen Bar in der Karmelitergasse, im Tachles am Karmeliterplatz überbackene Schwarzbrote essen und die Studierendengruppen am Nebentisch belauschen oder ins Café Bendl um die Ecke ausweichen. Im Shabu in der Rotensterngasse betrachtet man die Palmen auf der Fototapete bei Wein, Bier, Absinth oder fällt eine Straße weiter in die New Bar ein, eine Dependance des Futuregarden mit angeschlossener Galerie. Man besucht das neu übernommene Café Else in der Heinestraße und betrachtet den Kontrast zwischen den alteingesessenen Stammgästen und der neu zugewanderten Rhiz-Klientel, oder setzt sich ins Café Sperlhof in der Großen Sperlgasse mit einem der dort aufliegenden Bücher oder Brettspiele. Zum Rauchen geht man vor die Tür.

Am Donaukanal schauen Lokalmatadore von der geräumigen Terrasse unter Lichtgirlanden des Vereinslokals Central


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