Technik Dinge, die uns brauchen

Für alle, die sich "3&fe/)0nTv$$" nicht merken wollen

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 19/14 vom 07.05.2014

Passwörter sind lästig. Erstens muss man sie sich merken. Zweitens braucht es eine ganze Menge davon. Drittens sollte man wegen "Heartbleed" jetzt sämtliche Passwörter ändern -das ist besonders unangenehm. "Heartbleed" ist eine kürzlich aufgetauchte Sicherheitslücke im Verschlüsselungsprotokoll OpenSSL ,die es potenziellen Hackern erlaubt, sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern von Webservern abzugreifen. Bekanntlich sind nur lange, komplizierte Passwörter, die Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten, einigermaßen sicher, nicht hingegen "Mausi" oder gar "Passwort". Passwörter wie "3&fjie/)0nTev$$" aber kann und will kein Mensch auswendig lernen.

Darum gibt es Passwort-Manager, also Programme, mit denen man beliebig viele Passwörter verwalten kann. Man braucht dann nur noch ein einziges Master-Passwort, jenes für den Passwort-Manager. Für iOS-Geräte bewährt ist etwa 1Password (7,99 Euro), mit dem man auch Zugangsdaten für Webseiten, Kreditarteninformationen oder Infos für Online-Anmeldeformulare speichern kann. Die App ist komfortabel, bietet eine Synchronisierung via iCloud. Gute Alternativen sind mSecure (7,99 Euro), eWallet (8,99 Euro) sowie das kostenlose Open-Source-Programm Keepass. Nur eines bleibt dem Nutzer nicht erspart: Zumindest das Master-Passwort muss man sich weiterhin merken. F

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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