Mehr davon: Heurige 2.0

Stadtleben | aus FALTER 19/14 vom 07.05.2014

Nein, Heuriger heißt nicht, dass man sich da mit organisierten Bustouristen anonymen EU-Wein reintun und Metro-Ware essen muss. Gar nicht. Heuriger kann die purste Form der Gastronomie sein, Slow Food par excellence, eigener Wein aus den Weingärten rundherum, selbstgemachte, feine Dinge, die keinesfalls dem Heurigenbuffet entsprechen müssen. Heuriger ist super. Und wird in letzter Zeit vermehrt von einer jungen Generation wahrgenommen, die mit dem "alten" Heurigen null anfangen konnte. Hier sind die "neuen" Plätze.

Buschenschank in Residence/Zum Guten Grinzing Jutta Ambrositsch verfolgt seit 2006 ihr Konzept der "Buschenschank in Residence", also sich in leerstehende Heurige einzumieten und dort ihre (allesamt bemerkenswerten) Weine auszuschenken. Das Geschirr stammt aus alten Heurigenbeständen, zu essen gibt's viel Selbstgemachtes, den besten Käse des Landes, alles mit persönlichem Bezug. Aktuelle Location: Der ehemalige 38er Hengl mitten in Grinzing. Gerade offen, dringende Empfehlung.


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