Dolm der Woche Wertungsexzess

Angelika Mlinar

Politik | aus FALTER 19/14 vom 07.05.2014

Müllabfuhr? Lässt sich doch problemlos privatisieren. Wasserversorgung? Ebenso. Und "Spitäler, Gesundheit" erst recht, das ist ja alles viel zu teuer und funktioniert in anderen Ländern "großartig". Das verkündete die EU-Spitzenkandidatin der Neos, Angelika Mlinar, in der ORF-"Pressestunde" letzten Sonntag.

Fein, damit wissen nun alle, wofür die pinken Polit-Neulinge im Parlament abseits des "Flügelhebens" für jeden österreichischen Schüler auch stehen: für einen neoliberalen Nachtwächterstaat, in dem zum Beispiel ein öffentliches Gesundheitssystem überflüssig ist.

Dabei müsste Mlinar doch wissen, dass ein gemeinsames, öffentliches Krankenhaus, so wie eine gemeinsame, öffentliche Schule, der beste Garant dafür ist, dass Menschen, die es sich nicht leisten können, nicht zu Klienten zweiter Klasse werden.


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