Technik Dinge, die uns brauchen

Drafts: Weniger ist also doch mehr!

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

Viel schlichter kann eine App kaum aussehen. Bei Drafts öffnet sich ein weißes Fenster, in das man Text tippen kann. Es gibt ein paar ganz praktische Editierfunktionen, so lassen sich Schriftgröße und -art variieren. Aber das können hunderte andere Notizprogramme genauso gut oder besser. Das Besondere an Drafts ist, dass die App ganz aufs Teilen von Informationen ausgerichtet ist. So kommuniziert Drafts mit etlichen anderen Apps, von Kalenderprogrammen über Evernote bis zum To-do-Programm Things. Notiert man sich etwa einen Termin, übergibt Drafts den Eintrag an die entsprechende App. Eine ganze Reihe solcher Aktionen sind vorkonfiguriert. Wer Drafts effektiv nutzen will, muss allerdings eigene Aktionen definieren. Beispielsweise kann man Weblinks, etwa Lektürehinweise, per Mail an einen festgelegten Empfängerkreis schicken oder Notizen in einem bestimmten Dropbox-Ordner speichern. Das klingt alles zunächst wenig spektakulär. Doch es erleichtert das Arbeiten mit Notizen enorm. Mit Drafts (iPhone: 1,99 Euro, iPad: 3,99 Euro) gibt es endlich eine Notiz-App, die von den Möglichkeiten der Vernetzung auf umfassende und intelligente Weise Gebrauch macht. Das können Sie sich ruhig notieren. F

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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