Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Zwischenbrücken: Essen am Betriebsgelände

Stadtleben | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

Ein wirklich interessanter Platz, historisch, architektonisch, stadtentwicklungspolitisch.

Dass sich Zwischenbrücken, die einstige Insel zwischen zwei Donau- Armen, aus ein paar Wachhäuschen und zwei Gasthäusern entwickelte, wirkt irgendwie sympathisch. Dann Donauregulierung, Nordwestbahnhof, Frachtenbahnhof, ganz viel Betriebsgelände, Logistikzentren, Kräne, Garagen, Backsteinfabriken. Eindrucksvoll! Dazwischen Parks, Gemeindebauten und die schönste Straße der Stadt, die Vorgartenstraße.

Hell's Angel trifft Pensi

Kulinarisch ist das Grätzel noch weitgehend unentdeckt, wie von Urbanisierung überhaupt noch wenig zu sehen ist. Der Dresdnerhof wirkt von außen einladend, erinnert ein bisschen ans Gasthaus zum Nordpol ein paar Straßen weiter, drinnen allerdings eher düster, Dart-Automaten, vom einstmals wahrscheinlich bestehenden Charme ist wenig geblieben, Cocktails gibt's bei einem bunt dekorierten Kiosk. Aber immerhin kocht man, Augsburger, Cevapcici, Schweizer Wurstsalat, Fischplatte


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