Tu phoenix Austria

Nach dem Triumph von Kopenhagen: Wer steckt hinter dem Erfolg von Conchita Wurst?

Medien | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Der Phönix ist gelandet und Conchita Wurst sagt: „Am Ende gewinnt immer das Gute.“ Sie steht jetzt am Flughafen Wien, Ankunftshalle Terminal 3, es ist Sonntagmittag. Eine Menschenmenge hat sich hier versammelt: Kameraleute bringen sich in Stellung. Väter tragen ihre Kinder auf den Schultern, junge Frauen haben sich schwarze Bärte auf ihre Gesichter gemalt. Manche winken mit Österreich- oder Regenbogenfahnen, haben Transparente, auf denen „Liebe siegt“ steht.

Dann intoniert ein Grüppchen das Siegerlied im Dauerloop. Eine Abordnung aus dem steirischen Bad Mitterndorf, der Heimatgemeinde von Tom Neuwirth, 25, dem Mann hinter der bärtigen Kunstfigur Wurst, ist eigens zum Empfang nach Schwechat gereist. „Bad Mitterndorf grüßt Conchita“ steht auf ihrem Banner. Ein Fan hat eine Konfettikanone mitgebracht und verschießt die Ladung ein paar Minuten zu früh.

Österreich ist in Erregung und auch ein groß gewachsener Mann mit etwas müden Augen freut sich mit. Es ist René Berto, 47, der Manager hinter Conchita Wurst. Auch er hat den Sieg möglich gemacht. Schon vor einem Jahr entschloss er sich, auf diesen Tag hinzuarbeiten.

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