Töpfe, Teppich und Tattoos

Das Museum für angewandte Kunst ist 150 Jahre alt. Die Ära nach dem mächtigen Peter Noever hat begonnen


Das Österreichische Museum für angewandte Kunst und Gegenwartskunst (Mak) wird ein Designmuseum. Dieser Eindruck entsteht, wenn man mit dem Direktor Christoph Thun-Hohenstein durch das neue Mak Design Labor geht, das im Tiefgeschoß des Museums anstelle der dort beheimateten Studiensammlung entstanden ist.

"Wir wollen in den Alltag der Menschen treten", erklärt Thun-Hohenstein, dessen Prestigeprojekt am 12. Mai, genau 150 Jahre nach der Einweihung des Museums am Stubenring, eröffnet wurde. Das Designteam Eoos hat jene Räume gestaltet, in denen vorher ausgewählte Gläser und Möbel zu sehen waren. Nun steht nicht mehr der ästhetische Wert im Vordergrund, sondern der Gebrauch.

Ein Bereich ist etwa dem Thema Kommunikation gewidmet und erzählt die Entwicklung der Schrift von der klösterlichen Tradition der Skriptorien bis zur Reformkunst eines William Morris nach. Ein anderer Saal befasst sich mit dem Essen und Trinken, führt die Besucher in einer Zeitreise vom Mittelalter, wo der Tisch

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