Fußball Glosse

Als Didi Mateschitz an seine Grenzen stieß

Stadtleben | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

Dietrich Mateschitz versteht die Welt nicht mehr: Der von Red Bull finanzierte Verein RB Leipzig hat zwar den Aufstieg in die zweite Bundesliga geschafft; diese aber will den Verein nur mitspielen lassen, wenn er sein Logo verändert, die Mitgliedsbeiträge senkt und generell unabhängiger von Red Bull wird. Kurz: Die Liga will sich von Mateschitz nicht länger für dumm verkaufen lassen. Schon der Name ist ein dreister Trick: Weil deutsche Vereine keinen Sponsornamen haben dürfen, steht "RB" offiziell nicht für Red Bull, sondern für "RasenBallsport". Dass es auch Regeln gibt, die nicht nur kommerziell motiviert sind, ist in Mateschitz' Weltbild nicht vorgesehen. "Vielleicht will man ganz einfach nicht, dass wir an der Bundesliga teilnehmen", meinte er patzig. Auf die Idee, dass man das vielleicht wirklich nicht will, würde der Red-Bull-Boss natürlich nie kommen. F


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