Die rote Siedlung

Die Inge-Morath-Siedlung ist eines der größten Grazer Wohnbauprojekte der letzten Jahre. Jetzt ist sie fertig. Ist sie gelungen?

Steiermark | SIEDLUNGSBESUCH: TIZ SCHAFFER | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

Es ist stimmig und drängt sich geradezu auf, auf dem weiträumigen Gelände einer ehemaligen Ziegelei eine großzügige Wohnanlage zu errichten, die Häuser mit Ziegeln zu bauen und die Farbe des Baustoffs leitmotivisch aufzugreifen. Und so ist die Inge-Morath-Siedlung im Norden von Graz - benannt nach der in Graz geborenen berühmten Fotografin -durchgehend in einem sanften Rotton gehalten. Die Terrassen-, Atriums- und Reihenwohnhäuser sind recht schlicht in ihrem Erscheinungsbild, die Formgebung ruhig und klar. "Wenn man sich ältere Siedlungen ansieht", sagt der verantwortliche Architekt Wolfgang Köck (Pentaplan), "dann hatten sie immer etwas, das sie thematisch definiert. Man kann das kritisch als uniform bezeichnen, man kann aber auch sagen, das hält eine Siedlung zusammen."

Diese Woche wird der letzte Bauabschnitt mit Konzerten von Grazer Indie-Pop-Bands eingeweiht. Durchaus ungewöhnlich, nicht selten spielt bei solchen Anlässen die Blasmusik. Aber eine treibende Kraft hinter


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