Finde deinen Traum, trallala!

Wiens Musikschulen öffnen ihre Räume und zeigen, was sie zu bieten haben

Stadtleben | REPORTAGE: MARIANNE SCHRECK | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

An der Wand hängt die ausgebleichte Reproduktion eines Picasso, an der Tür ein vom Magistrat verordnetes Plakat mit den Appellen "Fenster zu! Geräte abschalten! Licht aus!", und während man dem eifrigen Klavierspiel eines Buben in einem der Proberäume lauscht, drängt sich die Frage auf, wie der Flügel in das Zimmer gekommen sein mag: Er ist um einiges breiter als die schmale, mit Resopal furnierte Tür.

Wir sind in der Musikschule Liesing, Bernhard, zehn, spielt das erste Jahr Klavier und die Lehrerin ist sichtlich stolz auf ihn. Beide sitzen an dem breiten Flügel und spielen vierhändig "Momento triste", ein atmosphärisches Stück, bei dem es darum geht, den richtigen Anschlag zu üben.

Welches Instrument passt?

Ob die Musikschule des jeweiligen Bezirks nun in einem Altbau untergebracht ist oder in einem der Neubauten der Bildungsoffensive in den 1970er-Jahren, zurzeit sind sie alle allen zugänglich. Im Rahmen der Tage der offenen Tür können sich interessierte Kinder und Jugendliche


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