Film Neu im Kino

Etwas wird sichtbar: Sasha Pirker Live

Lexikon | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 20/14 vom 14.05.2014

In Doppelconférence mit Madeleine Bernstorff präsentiert die Wiener Avantgardefilmerin Sasha Pirker eine Auswahl eigener Arbeiten und setzt diese in Dialog zu einigen für ihr Schaffen relevanten Positionen und Werken. Gezeigt werden: Nancy Holt und Robert Smithson: "Swamp"(1971); Akira Kurosawa: "Akafuji" (aus "Kurosawas Träume", 1990); Carole Roussopoulos: "Jean Genet parle d'Angela Davis" (1971); Carlos Vilardebó: "Le Cirque de Calder"(1961); Alice Guy-Blaché: "La Fée aux Choux" (1901). Zu sehen sind auch ein Ausschnitt aus Bernstorffs "Wie mögen Sie das, was Sie haben" (1989) und fünf rezente Arbeiten von Pirker selbst -darunter "Closed Circuit", dessen Laufzeit (eine Filmspule von drei Minuten) exakt der Entwicklungszeit eines Polaroids entspricht, auf dem nach und nach eine Frau mit einer Kamera sichtbar wird. Höchste Empfehlung.


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