Kommentar Hasspostings

Wieso es gar nicht nötig ist, die Anonymität im Netz abzuschaffen

Ingrid Brodnig | Falter & Meinung | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

So eine bärtige Transe will doch keiner sehen!“, "Freak-Mutant“, "kotz!!“

Stimmt schon, es ist tatsächlich zum Kotzen, was man derzeit auf Facebook über Conchita Wurst liest, vor allem auf Hassseiten wie "NEIN zu Conchita Wurst beim Song Contest“ oder der Fanpage von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. All die Wut im Netz und die jüngsten Shitstorms haben erneut eine Debatte über die hasserfüllten Postings ausgelöst. Profil-Herausgeber Christian Rainer forderte etwa: "Schluss mit der Anonymität im Netz!“ Und er ist nicht der Einzige.

Der PR-Berater und Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam gründete prompt eine Initiative namens "die Meinungsmutigen“ und fordert eine Abkehr von der Anonymität. "Was hier in den letzten Monaten an Shitstorms über uns alle hereingebrochen ist, ist so nicht mehr hinnehmbar“, meint er. Bisher haben sich ihm die Krone, Heute und Österreich angeschlossen.

Dass ausgerechnet diese Medien für eine bessere Onlinedebatte sorgen wollen, ist eine

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige