Nachgetragen  Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Amerlinghaus: Stichtag für frisches Fördergeld ist der 25. Juni

Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Wie geht es mit dem Wiener Amerlinghaus weiter? Das traditionsreiche alternative Sozialprojekt am Wiener Spittelberg leidet, wie im Falter 21/14 berichtet, unter chronischem Geldmangel. Die Kosten seien gestiegen, gleichzeitig Förderungen aber nicht valorisiert worden, klagt der Amerlinghaus-Verein. Die Verantwortlichen der Stadt Wien sehen das anders. Der Verein wirtschafte nicht klug. Schon einmal, im Jahr 2011, musste man ihm mit einer Sonderförderung unter die Arme greifen.

Als eine Art Warnung wurde dem Verein für 2014 die übliche Fördersumme von etwa 240.000 Euro nicht auf einmal ausgezahlt, sondern vorerst nur eine erste Tranche von 116.000 Euro. Erst wenn der Verein nachweisen könne, dass er schuldenfrei sei und einen Finanzplan für die zweite Jahreshälfte habe, fließe mehr Geld.

Schuldenfrei ist das Amerlinghaus inzwischen dank der bereits erhaltenen 116.000 Euro. Auch ein Budgetplan wurde erstellt und dem Magistrat mittlerweile vorgelegt. In der Gemeinderatssitzung am 25. Juni, kurz vor der Sommerpause, könnte die zweite Förderung somit abgesegnet werden. "Aber wir werden den Verein in Zukunft jedenfalls enger betreuen, was das Finanzielle betrifft“, kündigte ein Magistratsbeamter an. F


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige