Wenn die Schule zu einer Frage des Geldes wird

Politik | Rezension: Heidi Schrodt | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Das neu überarbeitete "Handbuch Armut“ dokumentiert eindrucksvoll, wie sehr Bildungsarmut in Österreich Chancen raubt

Seit den 1980er-Jahren nimmt Armut auch in der westlichen Welt kontinuierlich zu, und die Ungleichverteilung innerhalb der einzelnen Nationalstaaten wächst an. Auch bei uns hat die Armut den Mittelstand erreicht. In diesem Zusammenhang ist auch das "Handbuch Armut Österreich“ zu sehen, das 2009 erstmals erschienen ist und nun in zweiter, völlig überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegt.

Einige einschneidende Änderungen haben seit der Erstauflage stattgefunden und sind in die Beiträge des Sammelbandes eingeflossen. Das sind die Weltwirtschafts- und Finanzkrise, die Zunahme atypischer und niedrig entlohnter Arbeitskräfte sowie die ansteigende Polarisierung von Einkommen und Vermögen.

Die insgesamt acht Kapitel beschäftigen sich mit den Grundlagen sozialer Ungleichheit in Österreich, über Ursachen, Faktoren und Erscheinungsformen bis zu Bewältigungsstrategien.


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