Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Pop

Michael Jackson: Xscape

Vier Jahre nach "Michael“, dem üblen ersten posthumen Album von Michael Jackson, liegt das zweite von Nachlassverwaltern erstellte Werk vor. Als Basis dienten Songs, an denen der King of Pop in der Zeit nach "Thriller“ (1982) und vor "Invincible“ (2001) gearbeitet hatte, ohne sie zu beenden. Produzenten wie Timbaland haben sie für die heutige Zeit flottgemacht, aber auch nicht auf Jackos 80er-Erfolgssound vergessen. Die Single "Love Never Felt So Good“ ist sehr gut, der Rest zumindest okay. (Sony) sf

Pop

Diverse:

Fettkakao Sampler 2014

Fettkakao ist der führende Wiener Feinschmeckerladen für Do-it-yourself-Schrammelpop zwischen Songwriting und Indie, Schlafzimmerelektro und Rockgarage, Lo-Fi-Geschepper und High-Energy-Punk. Das bevorzugte Tonträgerformat ist die Vinylsingle, Alben gibt es bisweilen aber auch. Und jetzt sogar den zweiten Sampler der neunjährigen Geschichte. Typisch Fettkakao stellt er nicht nur Labelacts, sondern auch Musik aus dem näheren Umfeld vor. (Fettkakao) gs

Präsentation mit drei Liveacts: 23.5., 21 Uhr, Rhiz

Jazz

Pierrick Pédron: Kubic’s Cure

Im Grunde genommen hat Jazz immer schon Popmusik aufgegriffen. Dass der französische Altsaxofonist nun The Cure covert, kommt dennoch überraschend, funktioniert aber super: distinkt-knackige Hooklines, ruppige Rhythmuswechsel, sparsam eingesetzte Effekte. "A Reflection“ beginnt meditativ mit einem Basssolo, steigert sich über gleichmäßigen Puls zu maghrebinisch eingefärbter Ekstatik, woran das darauf folgende "Killing an Arab“ passend anschließt. Ein erstaunlich stimmiges und gutgelauntes Album. (Act) KN


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