Bibliothek der Dinge

Stadtleben | Geschäftsbericht: Stefan Kluger | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Leihen statt kaufen: Leila, der erste Leihladen Wiens, eröffnet in Ottakring

Beinahe wäre der Traum von Gabriella Lorenz geplatzt. Schwarzablösen, heruntergekommene Bruchbuden und Fantasiemieten verhinderten monatelang den Start ihres Projekts Leihladen. "Die Raumsuche war unser größtes Problem“, sagt Lorenz, 25. Dass das insgesamt siebenköpfige Team nun endlich durchstarten kann, haben sie einem Ottakringer Ecklokal zu verdanken: Recht gut in Schuss und erschwinglich, teilt man sich die Räumlichkeiten ab sofort mit der Caritas.

Die Idee stammt aus Berlin. "Durch einen Jahresbeitrag wird man Mitglied und kann Gegenstände bei uns ausleihen“, erklärt Simon Büchler, 29, das Leila-Prinzip. Allerdings gibt es noch eine weitere Bedingung: Beim Eintritt ist ein Gegenstand einzubringen. "Nicht selten hat man Dinge zu Hause, die gar nicht gebraucht, aber dennoch behalten werden, weil sie eben Geld gekostet haben.“

Im Wiener Leihladen liegen schon vor der offiziellen Eröffnung eine


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