Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Blindengasse - auch ein Huhn findet einmal ein Korn

Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Schon komisch: Vor ein paar Monaten betrachteten wir hier den Josef-Matthias-Hauer-Platz in der Josefstadt und stellten fest, dass sich da in wenigen Monaten irrsinnig viel getan hat. Gleich daneben, in der Blindengasse, schaut das völlig anders aus. In der Blindengasse gibt’s blockweise quasi gar nichts mehr bis auf eine ominöse Ansammlung an Geschäften für Fußballfanartikel. Und dass der Gürtel tot ist, wundert eh niemanden, der einmal dort war. Umso interessanter ist die Erforschung derer, die dort überleben können, und wie diese gastronomischen Extremophilen das so machen.

Willi Schedlmayer etwa sperrt sein "La Trouvaille“, in dem man alte Bücher und Weine aus Frankreich und Österreich bekommen kann, nur gegen Voranmeldung auf. Es gibt zweifellos dynamischere Weinhändler als ihn, aber die Auswahl vor allem moderner "natürlicher“ Weine verdient Beachtung.

Kirchen und Kirchenwirte

Beim Blindengassenbeisl ist es ein wenig ungewiss, das hatte zu, als es eigentlich offen haben


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