Mehr davon: Amerikanisch

aus FALTER 21/14 vom 21.05.2014

Uns Europäern ist eine gewisse Arroganz zu eigen. Vielen Dingen und Ideen gegenüber, bezüglich der amerikanischen Küche aber ganz besonders. Denn dass es da schon irgendwie mehr gibt als bloß industriell gefertigte Hamburger und Hotdogs, nimmt man nur ungern zur Kenntnis. Dass etwa Nordkalifornien ein einziges Schlaraffenland ist, dass New York wahrscheinlich das dichteste und komplexeste Netz an ethnischen Küchen und kulinarischen Trendfabriken der Welt hat, dass sämtliche Kaffeetrends der letzten 25 Jahre ebenso wie fast alle Biermoden von der Westküste kamen, dass Slow Food in der Bay Area seine stärkste Verbreitung besitzt. Und so weiter.

Fast alle Lokale, die in den vergangenen Jahren in Wien aufsperrten, zitierten irgendeine amerikanische Kulinarik, Pastrami-Sandwich-Spezialisten fehlen leider immer noch schmerzlich. Wirklich gelungen ist es hier.

Frank’s Das Frank’s ist zwar nicht neu, setzt dafür den seit geraumer Zeit grassierenden Steak-Boom am konsequentesten um:


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