Von wegen fürn Hugo

Beim Micro-Festival Penzing Stars leitet Dominik Nostitz eine Bustour

Stadtleben | BERICHT: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Wenn man nicht gerade im 14. Bezirk wohnt oder dort beruflich zu tun hat, kommt man eher selten nach Penzing. Was schade ist, weil es im wilden Wiener Westen doch einiges zu sehen gibt. Die Gebe-Herdfabrik zum Beispiel, oder das, was von ihr derzeit noch steht. Auf dem Gelände mit dem markanten Industrieschlot direkt neben der Westbahn entsteht momentan ein großes Wohnbauprojekt.

Die Gebe-Fabrik stehe fix auf seinem Tourplan, sagt Dominik Nostitz, 40. Der Wiener ist eine Art Wunderwutzi der Stadtteilkultur, ein Hans Dampf in allen Gassen. In der Josefstadt betreibt er den Verein 08, ein mit Sofas und Sesseln vollgeräumtes Geschäftslokal an der Piaristengasse, wo jeden Donnerstag Konzerte stattfinden oder ein Science-Salon, bei dem Atomphysiker und Querdenker auftreten. Nostitz macht die Piaristengasse zur "Pianistengasse" oder - wie jüngst -das Wiener Weltmuseum zum "Schmuseum"(wo man dann auf "Schmöbeln" sitzen konnte und schmusen).

Beim leider sehr unregelmäßig stattfindenen Micro-Stadtteil-Festival


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