Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Schönbrunner Straße: So schmeckt der Stau

Stadtleben | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Die Schönbrunner Straße kann man in fünf Bereiche von äußerst unterschiedlicher Charme performance einteilen. Der erste Teil von Schloss Schönbrunn bis Ruckergasse ist fast vorstädtisch-mondän, von Ruckergasse bis Längenfeldgasse ist sie eine Verkehrsschneise des Grauens, zwischen Längenfeldgasse und Gürtel ist sie völlig charmefreie Stauzone, danach Gentrifizierungshoffnungsgebiet und ab Reinprechtsdorfer Straße sowieso City.

Wir schauen uns heute den Teil an, in dem schon jeder, der in Wien ein Auto hat bzw. mit dem Auto von Westen nach Wien kam, staute. Ist keine gute Gegend, muss man sagen, wenige Geschäfte haben überlebt, Autoersatzteilhändler, Boxclubs, Pizzalieferanten, Rotlichtbars. Und die Pizzeria Palme, seit 1972 am Platz, irgendwann einmal übernommen und in Da Palma umbenannt -eine Pizzeria wie früher, mit Schilf an der Decke und einer endlosen Liste an Pizzen, darunter "Vittorio Emmanuele","Colosseum" und "Triumvirato". Gut, sind ja Schulen in der Nähe.

Hanf


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