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Ein Wochenende zwischen Kinosaal und Kanalufer

Lexikon | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Einem Mädchenchor dabei zuzusehen, wie er Judas Priest covert, war nur einer der schönen Momente, die man beim Vienna-Independent-Shorts-Filmfestival am Wochenende erleben konnte. Nachdem wir im Stadtkino "A Million Miles Away" im Rahmen der Fiction-und Documentary-Reihe gesehen hatten, ging es zur Aftershowparty ins Brut, dessen Balkon auf magische Weise immer neuen Besucheranstürmen standhält. Die Zeit davor, danach und überhaupt den Rest des Wochenendes haben wir beim Donaukanaltreiben verbracht. Die Sonne strahlte bis auf eine Ausnahme durchgehend, das Wasser rauschte an tausenden gutgelaunten Menschen und österreichischen Bands von Francis International Airport bis Sex Jams vorbei, es duftete nach Steckerlfisch und Sommer. Ein Wochenende also, an dem man die Stadt richtig gern haben konnte.

VORSCHAU DONNERSTAG (29.5.): Das Kurzfilmfestival VIS geht mit House und Discomusik der Tiefentanz-Crew im Ludwig & Adele zu Ende, dafür präsentiert im Heuer am Karlsplatz das Landjäger Magazin seinen Kürzestfilm-Wettbewerb (Filme unter zwanzig Sekunden!) und ein Konzert von Ash My Love. Auf dem Gelände des AKW Zwentendorf startet das dreitägige Tomorrow Festival mit massenhaft DJs und Liveacts. Die Afterparty des Boylesque Festivals im Chaya Fuera steht unter dem Motto "Imperial Madness" und die Technound House-Liebhaber der Prasselbande treffen sich im Werk.

FREITAG: In der Grellen Forelle zelebriert der Brite John Heckle bei der Warm-Up-Party des wärmstens empfohlenen Dimensions Festivals, das Ende August in Kroatien stattfindet, die Unmittelbarkeit und Deepness von Techno und House. Im Casino Baumgarten stellen die Musiker Hans-Joachim Roedelius und Christopher Chaplin ihr gemeinsames Album "King of Hearts" vor: moderne Klassik, elektronisches Brummen.

SAMSTAG: Der wunderbare e-nix-Gast Young Marco aus Amsterdam arbeitet in der Pratersauna in den Randbereichen von House, The Clonius und Cid Rim tun sich für eine Party in der Sargfabrik zusammen und im Café Leopold steht mit DJ Vadim ein gern gesehener Hip-Hop-Grenzerweiterer an den Plattenspielern. Im Celeste sausen inzwischen die Finger von Sam Irl, Abby Lee Tee und anderen Beatbastlern über Synthtasten und MPCs.

MONTAG: Eine Band wie keine andere: die kanadischen Suuns machen tolle finster-elektronische Indiemusik und spielen im Chelsea. seidler@falter.at


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