Das Ereignis Piketty: von der Macht der Ungleichheit

Schon ist die Rede vom "Buch des Jahrzehnts". Wie ein einzelner Autor die globale wirtschaftspolitische Debatte aufmischt

REZENSION: ROBERT MISIK | Politik | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Eine "intellektuelle Sensation" sei das, jubelt die New York Times, und auch Martin Wolf, der Starkommentator der Financial Times ist ganz ergriffen: "Außerordentlich wichtig", schreibt er, sei dieses Buch. Paul Krugman, der linke, keynesianische Wirtschaftsnobelpreisträger nennt die Arbeit "eine Erleuchtung" und spricht bereits von der "Piketty-Revolution". Dieses Buch werde "die Art, wie wir über unsere Gesellschaft denken, und die Wirtschaftswissenschaft verändern." Und der linke Essayist Will Hutton sekundiert im Guardian: "Man muss in die 1970er zu Milton Friedman zurückgehen, um einen Wirtschaftswissenschaftler zu finden, der einen solchen Einfluss ausübte." Für die FAZ ist Piketty schlicht "der neue Star". Der amerikanische Finanzminister hat das Buch auch studiert, und der Papst, ist zu hören, liest es gerade.

Bei Büchern, die eine solche Aufnahme erfahren wie Thomas Pikettys "Capital in the Twenty-First Century", hat eine Rezension beinahe etwas Unangemessenes. Das eigentliche

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