OHNE TITEL

Am Titel der Festwochen-Premiere "Die Neger" scheiden sich die Geister. Aber worum geht 's da überhaupt?

Feuilleton | WERKGESCHICHTE: WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014


Peter Simonischek (mit Jutta Lampe) in Peter Steins „Neger“-Inszenierung von 1983: „Letztlich ein totales Missverständnis“ (Foto: Ruth Walz)

Peter Simonischek (mit Jutta Lampe) in Peter Steins „Neger“-Inszenierung von 1983: „Letztlich ein totales Missverständnis“ (Foto: Ruth Walz)

Die meisten Stücke verlieren mit den Jahren an Sprengkraft. Bei Jean Genets Drama „Die Neger“ ist es umgekehrt: Mehr als 50 Jahre nach der Uraufführung wurde es zum Aufreger dieser Festwochen.

„Die Wiener Festwochen geben vor, ein internationales, interkulturelles Festival zu sein. Mit der Aufführung dieses Theaterstücks stehen sie diesem Anspruch allerdings zentral entgegen“, heißt es in einer Petition, die „Pamoja – Die Bewegung der jungen Afrikanischen Diaspora“ Anfang März via Facebook verbreitete.

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