Fragen Sie Frau Andrea

Der Gang von Dose, Muffe und vom Reis

Falter & Meinung | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Liebe Frau Andrea, haben Sie schon einmal den Ausdruck "Mir geht die Dos'n" beschrieben? Ich habe ihn heute in einem E-Mail verwendet und da ist mir aufgefallen, dass er schon lange nicht mehr in meinem Wortschatz ist und offenbar meinem Unterbewusstsein für ein sehr altes Problem und dessen anstehende Bewältigung angemessen erschien. Vielen Dank für Ihre Beschäftigung mit meiner Frage! Liebe Grüße, Ursula Spannberger, Salzburg, per NSA-Archivalie

Liebe Ursula,

in Unkenntnis Ihres Unterbewusstseins sowie alter und neuer Probleme aus Ihrem Bewältigungsumfeld wollen wir den Begriff näher untersuchen. "Mia geht die Dos'n", bayerisch-österreichisch für "Mir geht die Dose", erinnert an zwei andere Ausdrücke aus unserer Umgangssprache. "Mir geht die Muffe" ("Mia geht die Muff 'n") und "Mir geht der Reis" ("Mia geht da Reis") beschreiben ähnliche Gemütszustände: Angst, Ungewissheit, Furcht und ihren Niederschlag als körperliche Befindlichkeit.

Am einfachsten sind das "Sausen" der Muffe


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