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An zwei Tagen: Konzerte für Galina Ustwolskaja

Lexikon | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Auf ihre 1947 komponierte Klaviersonate Nr. 1 hin, die nichts ihresgleichen hat, schrieb Schostakowitsch, in dessen Kompositionsklasse sie schon als 20-Jährige war und von dem sie sich in der Folge radikal emanzipierte, an sie: "Nicht du stehst unter meinem Einfluss, sondern ich unter deinem." Gleich zweimal, im Streichquartett Nr. 5 und kurz vor seinem Tod in der Suite nach Worten von Michelangelo, zitierte er ein Thema aus ihrem Klarinettentrio. Markus Hinterhäuser und Marino Formenti am Klavier, die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, der Cellist Nicolas Altstaedt und das Klangforum Wien bemühen sich im Rahmen der Festwochen in einer Hommage an Galina Ustwolskaja um das kleine, aber gewaltige Œuvre der Leningrader Komponistin (1919-2006), unter anderem um die sechs Klaviersonaten, die Duette mit Violine und Cello, die fünf Sinfonien und auch das Trio.

Konzerthaus, Sa, So 19.00


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