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Tangerine Dreams letzte elektronische Meditation

Lexikon | GS | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Ihr Debütalbum trug 1970 nicht eben zufällig den Titel "Electronic Meditation". Nach experimentellen Anfängen im Zeichen kosmischer elektronischer Klangforschung entwickelte die 1967 gegründete deutsche Band Tangerine Dream ab den mittleren 1970ern dann aber ein betont harmonisches Vokabular zwischen Sinfonie, Sanftmut, Ambient und New Age. Die Gruppe um Gründer und Kopf Edgar Froese hat, alle Soundtracks und Livealben mitgerechnet, inzwischen angeblich rund 150 Tonträger veröffentlicht. Abseits des Mainstreams zählt sie zu den bekanntesten Popexportartikeln Deutschlands; mit eigenem Label und eigener Musikagentur arbeiten Tangerine Dream unabhängig von der Musikindustrie. Jetzt nehmen sie von der Bühne Abschied.

Gasometer, Di 20.00


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