Mehr davon: Aus der Vitrine

Stadtleben | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Da liegen sie, diese prächtigen Würste und Schinken, die Brateln und Pasteten, die Specke und Käse. Und wenn man da so auswählt und zehn Deka davon und 15 davon und fünf davon nimmt, dann kriegt man mitunter ziemlich Lust, das nicht unbedingt nur im Papierl mit nach Hause zu nehmen, sondern gleich zu probieren. So etwas passiert einem auf Märkten öfter als anderswo, weil hier der Einkauf halt generell ein bisschen hedonistischer geartet ist. Und weil es hier immerhin auch möglich ist, während Genussecken im Supermarkt irgendwie noch nicht angedacht scheinen:

Urbanek Über Urbaneks Gäste gibt es noch mehr Klischees und Legenden, als sich da in dieser kleinen Vitrine Schinken, Würste, Sulzen, Geselchtes und Gesottenes türmen. Tatsache ist: Vor dem winzigen Geschäft stehen drei Tischchen, an denen man lehnen und den feinen Aufschnitt mit einem Glas mindestens so feinen Weins genießen kann. Das Roastbeef, den Schweinsbraten, die Coppa di Testa, die Selchzunge, was auch immer. Alles

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